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Ramón Valle

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Ramón Valle ist mit Sicherheit einer der

interessantesten Pianisten, die derzeit

im Bereich Modern Jazz zu finden sind.

Was so manchen überrascht, ist, dass

in Valles Spiel und in seinen Eigenkom-

positionen nur selten seine kubanische

Wurzeln hervorblitzen.

Er selbst beschreibt seinen Ansatz als

"nicht 100% kubanisch, sondern als

100% Ramón Valle" – und das bedeutet:

mal temperamentvoller Wirbelwind,

mal verspielt-melancholische Einlagen,

dann wieder wunderschöne, hinreißende

     Melodien und eine unglaubliche Ausstrahlung, mit der er jedes Publikum im Sturm erobert.

     Bereits mit sieben Jahren begann Ramón Valle Klavier zu spielen und machte sich mit Anfang

     20 u. a. durch Festivalauftritte in der kubanischen und lateinamerikanischen Jazzszene schnell

     einen Namen. Solopfade beschritt er schließlich 1993 mit seinem Debütalbum "Levitando".

     Chucho Valdés, eine Ikone des modernen Jazz Cubano und Gründer von Irakere, pries Valle

     daraufhin als "das größte Talent unter unseren jungen Pianisten".

     Seit 1998 lebt Ramón Valle in Europa. Sein Auftritt beim North Sea Jazz im Jahr 2000 wurde als

     die große Entdeckung des Festivals gewertet, sein Spiel und seine Kompositionen überzeugten

     auf ganzer Linie. In den Jahren darauf folgten weitere Auftritte bei renommierten Festivals wie

     in Montreux, beim Festival de Jazz Plaza Habana oder in Leverkusen, als Solopianist oder mit

     Trio- bis Quintettbesetzung – einmal mit dem Trompeter Roy Hargrove als begeistertem

     Gastmusiker.

     2003 erlebte Amsterdam die Uraufführung von Valles Auftragskomposition "Mixed-up

     Mokum" im Royal Concertgebouw – einem Stück für zehnköpfiges Ensemble (unter Leitung

     von Ramón Valle selbst), das stilistisch zwischen Jazz, improvisierter und klassischer Musik

     angesiedelt ist.

     Auch weitere CDs hat der Pianist inzwischen in unterschiedlichen Besetzungen aufgenommen

     – sechs an der Zahl. "Playground" heißt sein neustes Werk, eingespielt in dem von ihm

     bevorzugten Trioformat mit Omar Rodriguez Calvo am Bass und Schlagzeuger Owen Hart jr.

     Mit "Playground" verarbeitet der Musiker und frischgebackene Vater ganz neue Lebens-erfahrungen

     und -verantwortungen, ebenso wie Rückblicke auf die eigene Kindheit und andere Erinnerungen.

     Mit nimmermüder Spielfreude erzählt er mit seinem Trio musikalische Geschichten ohne Worte.

     Jedes Stück, jede Geschichte entwickelt dabei eine ganz eigene Atmosphäre; lebendig, facetten-

     reich und intensiv präsentiert sich dem Zuhörer auf "Playground" ein Klaviertrio der Extraklasse.

     Weitere Infos und Hörproben von Ramón Valle finden sie unter www.ramonvalle.nl