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Samuel Torres
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Der Kolumbianer Samuel Torres ist einer der
gefragtesten Perkussionisten des internatio-
nalen Latin-Jazz und –Pop.
1976 in Bogotá, der Hauptstadt Kolumbiens,
geboren, wuchs Torres in einer Familie mit
zahlreichen Musikliebhabern und professionellen
Musikern auf und begann mit zwölf Jahren selbst
Musik zu machen. Fasziniert lauschte der junge
Samuel den Perkussion-Sounds in Aufnahmen von
Tito Puente und Machito, die seine Großmutter
hörte.
Als er schließlich eine Platte von Ray Baretto hörte,
wusste er, dass er unbedingt Congas spielen wollte.
Samuels Mutter förderte sein Interesse an Musik und Rhythmus, nahm ihn mit zu Salsa-Konzerten
und ermöglichte ihm die Teilnahme an einem Musik-Kursprogramm der Universidad Javeriana,
während er noch die Highschool besuchte. Torres spielte mit vielen lokalen Bands und Begann nach
dem Schulabschluss Komposition, Perkussion, Harmonielehre und Musikgeschichte zu studieren.
Durch Ernesto Simpson, einen Musiker aus Kuba, tauchte er daneben immer mehr in die Welt kubanischer
Rhythmen ein. Als Simpson 1999 in die USA ging um mit dem kubanischen Latin-Jazz-Star Arturo Sandoval
zu spielen, folgte ihm Samuel Torres wenig später nach. Vier Jahre war er anschließend mit dem Grammy-
Award-Winner auf Tour.
2002 zog der Perkussionist nach New York, wo er neben vielen anderen Musikern der Latin-Szene auch den
afrikanischen Ausnahmebassisten Richard Bona traf, zu dessen fester Bandbesetzung er seither zählt.
Die Liste bekannter Jazzgrößen, mit denen Torres bereits gespielt hat, ist beachtlich, darunter sind Tito Puente,
Chick Corea, Paquito D’Rivera, Poncho Sanchez, Pete Escovedo, Dave Valentin, Michael Brecker, Don Byron,
Jeff "Tain" Watts, Mike Stern und Claudio Roditi. Daneben hat er an Aufnahmen von Latin-Pop-Stars wie Shakira,
Marc Anthony, Thalia und Jerry Rivera mitgewirkt.
Doch nicht nur als Sideman hat sich Samuel Torres einen Namen gemacht. Für den renommierten Instrumenten-
hersteller Latin Percussion Inc. spielte er die DVD "Drum Solos Revisited" ein – als Produzent, Komponist und
ausführender Musiker. ".... a fantastic study tool for congueros, timbaleros und bongoceros. one of the best
instructional DVDs I have seen. Highly recommended" beurteilte descarga.com das Lehrwerk.
Sein 2006 erschienenes Debut-Album „Skin Tones“ wurde von der Kritik begeistert aufgenommen. Jazz Review
nannte es "... a modern Classic for all Jazz lovers" und die Jazz Times schrieb "Skin Tones is at once intelligent,
sophisticated and explosive".
Jetzt ist sein mit Spannung erwartetes neues Album erschienen. "Yaoundé" zeigt einmal mehr die Experiment-
freude und stilistische Sicherheit, mit der Samuel Torres Elemente traditioneller kolumbianischer Folklore und
afrikanische Einflüsse mit Jazz und Funk zu einer facettenreichen, ganz eigenen Mischung verschmilzt.
Entstanden aus seinem Projekt "Samuel Torres & NYC All Stars" haben an den Aufnahmen u.a. Joel Frahm, Anat
Cohen, John Benitez, Ralph Irizarry und Michael Rodriguez mitgewirkt. "The album features a lot of Colombian
music, but it comes with a vision from New York and the spirit of West Africa" – so beschreibt Torres selbst sein
neues Werk. Die Eigenkompositionen spiegeln dabei seinen Ideenreichtum und seinen breiten Erfahrungs-
schatz wider und lassen keinen Zweifel offen, dass sein Kreativ-potential auch in Zukunft noch für so manche
Überraschung gut sein wird.
Weitere Infos über Samuel Torres finden Sie unter: www.samueltorres.com


